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Unsere Newsletter liefert Ihnen interessante Fakten, Tipps & Tricks, Fallstundien und vieles Weitere aus der Welt des Mobile Business.

 

Unsere Newletter enhält nützliche Infos, Tipps & Tricks, und zeigt die neusten Trends im Bereich der mobilen Businesslösungen auf. Dazu gehören aktuelle Nachrichten, Tipps und Tricks rund um mobile Endgeräte, aber auch Fallstudien von Unternehmen, die bereits erfolgreich eine mobile Lösung eingeführt haben.
Der Newsletter wird von unseren Kunden stets geschätzt. Er eignet sich sowohl für Neukunden oder Wissensbegeisterte, als auch für Kunden, die bereits mobile Lösungen besitzen.

 

Mobile Business Apps bieten Unternehmen die Möglichkeit ihre Arbeitsabläufe hinsichtlich Arbeitseffizienz und Arbeitskomfort zu verbessern. Ausserdem können neue innovative Services als Apps für Kunden angeboten werden, was zu mehr Umsatz und Kundenzufriedenheit führt.

Die mobile Revolution

Die Informations- und Kommunikationstechnik verändert die Gesellschaft immer wieder aufs Neue. Haben vor ein paar Jahren noch einfache Handys das Bild geprägt, so sind es jetzt Smartphones und Tablets. Jeder zweite Mensch auf der Welt hat heute bereits ein mobiles Endgerät. Es entsteht eine neue digitale Welt der intelligenten Vernetzung. Inhalte kommen aus der Cloud, und der Datenzugriff ist immer und von überall möglich.

Gemäss dem Branchenverband SWICO hat sich der Mobile Trend auch im letzten Jahr weiter verstärkt. So wurden 1,2 Millionen Tablets (Vorjahr 0,9 Millionen) und 3,6 Millionen Smartphones (Vorjahr 3,3 Millionen) verkauft. Mit mehr als 80 Prozent Marktanteil haben die Smartphones inzwischen gegenüber den Featurephones (herkömmliche Mobiltelefone) deutlich die Nase vorne.

Realisierung von Mobile Apps

Als Mobile App (deutsche Kurzform für Applikation) wird eine Anwendungssoftware für Mobilgeräte bzw. mobile Betriebssysteme bezeichnet. Kaum ein Smartphone- oder Tablet-Besitzer, der keine Apps nutzt. Die Bandbreite der mobile Apps ist sehr hoch. Sie reicht von einfachen Werkzeugen, Spielen oder Spassanwendungen bis hin zu Programmpaketen mit umfangreicher Funktionalität.

Für die Realisierung einer mobilen App gibt es verschiedene Technologieansätze mit jeweils unterschiedlichen Vor- oder Nachteilen, die wir nachfolgend gerne erläutern.

Native Apps

Native Apps sind speziell auf ein Betriebssystem (iOS, Android, Windows Phone, etc.) oder sogar auf ein bestimmtes Gerät zugeschnitten. Durch die Verwendung der Hersteller- oder Gerätespezifischen Entwicklungswerkzeuge ist sichergestellt, dass alle Schnittstellen zur Hardware einheitlich funktionieren und die Ressourcen des Geräts optimal genutzt werden. Die Stärke nativer Apps liegt klar in der (beinahe) unbeschränkten Nutzbarkeit der verschiedenen Hardwarefunktionen, wie GPS, Gyroskop, Kamera und der Möglichkeit, Push-Nachrichten zu erstellen.

Bei folgenden Anforderungen müssen die Apps in der Regel als native App entwickelt werden:

  • Apps, die Gerätehardware extensiv nutzen wie ortsabhängige Dienste, Spiele mit Nutzung des Gyroskops, Apps die andere Bereiche des Smartphones nutzen, wie etwa Adressbücher oder Telefonfunktion
  • 3D Spiele sind aufgrund der mangelnden Möglichkeiten der dreidimensionalen Programmierung mit HTML/JavaScript fast nur als natives App umzusetzen
  • Wenn Push-Nachrichten, die der Benutzer auch dann erhält, wenn die App nur im Hintergrund aktiv ist, versendet werden müssen
  • Native Apps können Daten in beliebiger Menge auf dem Endgerät speichern
  • Bluetooth: Diese Funktion können bisher nur native Apps ausführen

Soll eine native App entwickelt werden, steht zunächst die Frage im Raum, für welches Betriebssystem die App optimiert werden soll. Durch die verschiedenen Entwicklungswerkzeuge ist es nicht möglich, etwa eine Android-App auf einem iPhone aufzuspielen oder umgekehrt. Im Optimalfall würde man eine App für alle Betriebssysteme schreiben, was jedoch vom Aufwand her nur wenig sinnvoll ist. Viele Unternehmen wählen daher die beiden Betriebssysteme die zusammen fast 80 % des Weltmarktes ausmachen: iOS und Android.

Web Apps

Ein Web App ist grundsätzlich nichts anderes, als eine speziell programmierte Webseite, die das Endgerät erkennt und den Inhalt optimiert dafür darstellt. Dies hat den grossen Vorteil, dass die App auf allen internetfähigen Endgeräten, also Smartphones, Tablets und PCs läuft (teils mit Einschränkungen). Auf der anderen Seite bedeutet dies natürlich auch, dass eine Internetverbindung vorhanden sein muss, damit die App aufgerufen werden kann.

Wird die Web App zu den Favoriten/Lesezeichen hinzugefügt, erscheint auf dem Home Bildschirm des Endgerätes ein Symbol für diese Web App. Weiter lässt sich durch "Responsive Design", eine Methode bei der die Website entsprechend dem darstellenden Gerät anpasst wird, eine Webseiten auf vielen Geräten gleichzeitig optisch den nativen Apps anpassen. Damit ist sie in der Benutzung nicht mehr von einer nativen App zu unterscheiden.

Bei folgenden Anforderungen ist eine Web Apps meist eine gute Wahl:

  • Betriebssystemübergreifende Anwendungen welche nicht nur iPhone, sondern auch Android, Windows Phone und Windows Nutzer ansprechen sollen
  • Falls bereits eine Website oder ein Shop besteht, der für mobile Endgeräte zugänglich gemacht werden soll, ist eine Web App vorzuziehen, da es darauf ankommt alle Betriebssysteme zu überschaubaren Kosten zu bedienen
  • Produktpräsentationen, kurzzeitige Events, Gags und alles was mit kurzer Lebensdauer kostengünstige produziert werden soll
  • Special Interest Themen brauchen Zugang zu einem möglichst breiten Publikum zu geringen kosten, hier punkten Web Apps aufgrund der schnelleren Marktreife und einfachen Verbreitung

Ein zusätzlicher Vorteil der Web Apps liegt darin, dass solche Apps über eine beliebige Website vertrieben werden können. Damit können Verzögerungen und Unsicherheiten durch die Genehmigungsprozesse der jeweiligen App-Stores vermieden werden.

Hybride App

Es existiert eine Reihe von Frameworks, mittels derer man eine in HTML5 entwickelte Web App in eine native App verwandeln kann. Dies bedeutet für die Entwicklung, dass der Code nur einmal geschrieben werden muss. Danach die App vom Framework dann für alle gängigen Betriebssysteme exportiert.

Mit einer hybriden App können verschiedene Hardware Funktionen, die in Web Apps nicht umsetzbar sind, durch HTML5/JavaScript umgesetzt werden (z.B. Kamerazugriff, Push-Nachrichten). Eine hybride App vereinigt gewissermassen die Vorteile der Web Apps und der Nativen Apps, wenn auch mit einem etwas eingeschränkten Funktionsumfang. Hybride Apps klingen damit wie ein Allheilmittel, es gibt aber auch hier ein paar „Nebenwirkungen“. Je nach App können dies von unbedeutend bis unzumutbar eingestuft werden:

  • Rechenintensive Apps können als hybrid App schnell „non responsive“ werden, d.h. träge reagieren und so den Spass an der Nutzung merklich trüben
  • Ab einem gewissen Komplexitätsgrad werden Projekte ohne das richtige Entwicklungswerkzeug schwer umzusetzen, denn die Entwicklungswerkzeuge der Hersteller Apple oder Google stellen dem Entwickler nicht nur die notwendigen Mittel zur Entwicklung, sondern auch dem ebenso wichtigen Debugging zur Verfügung
  • Falls bereits eine Website oder ein Shop besteht, der für mobile Endgeräte zugänglich gemacht werden soll, ist eine Web App vorzuziehen, da es darauf ankommt alle Betriebssysteme zu überschaubaren Kosten zu bedienen
  • Special Interest Themen brauchen Zugang zu einem möglichst breiten Publikum zu geringen kosten, hier punkten Web Apps aufgrund der schnelleren Marktreife und einfachen Verbreitung

Apps im Unternehmen

Die wachsende Popularität der Apps bringt natürlich schnell die Frage auf, ob eine App für das eigene Unternehmen interessant sein könnte. Wie bei eigentlich allen Investitionen sollte sich auch hier die Investition in eine App lohnen. Je nach dem verwendeten Technologieansatz, können die Kosten für die Realisierung der App unterschiedlich hoch ausfallen. Umso wichtiger ist es, dass die App einen echten Mehrwert für Kunden oder sonstige Benutzer bringt. Im Unternehmenskontext unterscheiden wir die folgenden zwei Arten von Apps:

Öffentliche App

Bei der Entscheidung, ob eine App für Kunden oder für den öffentlichen Auftritt erstellt werden soll, ist zu bedenken, dass die App auch für den Nutzer einen Mehrwert bieten sollte. Apps die nur die Kontaktdaten des Unternehmens anzeigen, werden nicht lange auf dem Gerät des Nutzers bleiben.

Hier gilt es also dem Nutzer etwas an die Hand zu geben, einen Katalog, den er dann nicht mehr mit sich rumtragen muss, ein Spiel, das ihm die Zeit beim Warten vertreibt oder auch eine Art digitales Gutscheinheft. Bei den Inhalten der App ist es selbstverständlich vorteilhaft wenn dieser in einem Zusammenhang zum eigenen Unternehmen oder einem angebotenen Produkt steht.

Gute Apps können einen enormen Imagegewinn bedeuten, aber schlechte Apps schaden dem Unternehmen! Eine hohe native User Experience ist daher bei öffentlichen Apps besonders wichtig.

Interne App

Ob es Sinn macht, für interne Zwecke eine App zu entwickeln, kann ein Unternehmen selbst am besten beurteilen. Voraussetzungen dafür sind, dass jeder Mitarbeiter ein Gerät besitzt mit dem er die herunterladen und öffnen kann, und dass die Mitarbeiter bereit sind, eine solche App einzusetzen.

Bei internen Apps die Unternehmensdaten senden und empfangen sollen, ist die Sicherheit natürlich ein wichtiger Aspekt. Da es sich meist um einen geschlossenen Nutzerkreis handelt, sind hier auch komplexe Apps möglich, da die Mitarbeiter entsprechend geschult werden können.

Mobile Business Apps

Mit Mobile Business Apps werden Unternehmensdaten und Abläufe auf die mobilen Endgeräte der Mitarbeiter gebracht. Bei Mobile Business Apps geht es um mehr als nur um die Verwaltung persönlicher Informationen (wie Email, Kalender, etc.) oder die Nutzung des Internets mittels mobiler Browser. Mobile Business Apps bedeuten Zeitersparnis bei der Informationsverarbeitung, Verringerung von Prozesskosten und intensivere Kundenbindung.

Der Nutzen liegt auf der Hand: Aussendienstmitarbeiter schleppen nicht mehr schwere Koffer mit Unmengen von Formularen von Kunde zu Kunde, sondern können Angebote via Tablet in Echtzeit besprechen. Das Smartphone oder der Tablet ist über eine sichere Internetverbindung mit den Business-Anwendungen verbunden. So kann der Aussendienstmitarbeiter beim Kunden per Tastendruck komplette Dossiers zusammenstellen und versenden. Die auf dem mobilen Endgerät eingegebenen Daten stehen in der Business-Anwendung unmittelbar zur Verfügung und können von anderen Anwendern direkt genutzt werden. Durch die digitale Eingabe vermindert sich die Gefahr des Datenverlustes, da eine ungeordnete „Zettelwirtschaft“ umgangen werden kann, genauso wie unleserliche Aufzeichnungen. Weiter können Techniker permanent mit Aufträgen versorgt werden, so dass sich Fahrzeiten zur Zentrale erübrigen und eine bessere Auslastung geschaffen wird. Rückfragen des Kunden bezüglich Lieferzeiten, Verfügbarkeiten oder Kosten können direkt vor Ort beantwortet werden.

Integration

Meist handelt es sich bei einer Mobile Business App um eine masseschneiderte Lösung, die dafür entwickelt wurde, mobile Mitarbeiter bei ihren speziellen Arbeitsabläufen oder Aufgaben zu unterstützen. Solche komplexen Apps benötigen oft Schnittstellen zwischen der mobile Business App und der bestehenden Software des Unternehmens oder Möglichkeiten zur Verwaltung von Nutzern, Speichern und Aufträgen.

Die Realisierung solcher Apps kann sich für viele Anbieter, die sich besser mit Benutzeroberflächen oder Grafiken auskennen, als langwierig und komplex erweisen. Daher ist es bei Mobile Business Apps wichtig, dass sich der Anbieter mit der Integration von Apps in bestehende Systeme und dem „Design“ von Arbeitsabläufen gut auskennt.

Fazit

Wie man anhand der in diesem Newsletter aufgezeigten Varianten erkennen kann, stellt sich nicht die Frage, welcher Technologieansatz für eine App besser ist, sondern es gilt zunächst die Anforderung an die gewünschte App genau zu klären. Je nach dem kann dann eine Native App, eine Web App oder eine Hybride App die bessere Wahl sein. Besonders bei den Mobile Business Apps ist zudem die Evaluation des passenden Anbieters ein wichtiger Erfolgsfaktor.

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